Geschichte

Der Australian Shepherd stammt nicht wie sein Name vermuten läßt aus Australien sondern entwickelte sich in Amerika. Über die genaue Entstehung der Rasse liegen keine Aufzeichnungen vor, jedoch ist seine Entstehung eng mit der Besiedlung des amerikanischen Westens und Australien verknüpft. Ende des 19. Jahrhunderts wurden Merino-Schafe aus dem Baskenland nach Australien exportiert. Mit ihnen wanderten auch die Schäfer mit ihren Hunden, die dem heutigen Berger de Pyrenees ähnelten, nach Australien aus. Dort kreuzten sich die Hunde der Basken vermutlich auch mit dem Australian Cattledog zu dessen Vorfahren der australische Kelpie gehört welcher wiederum aus den schottischen Collies gezüchtet wurde. Schließlich wurden die Merino-Schafe von Australien nach Amerika eingeführt, wo sie "australian sheep" genannt wurden. Natürlich nahmen die Schäfer ihre "little blue dogs" mit die dann von den Amerikanern einfach "Australian Shepherd" genannt wurden.

Bei den Indianern galten diese Hunde aufgrund ihrer ungewöhnlichen, oft blauen Augen als heilig und wurden "die mit den Geisteraugen" (ghost-eyed ones) genannt.

Zu den weiteren Vorfahren des heutigen Australian Shepherd gehören auch der English Shepherd sowie der Old Welsh Bobtail und der German Collie sowie rasselose "farm collies". Damals wurden noch nicht auf die Schönheit der Tiere geachtet, sondern es wurden nur die Tiere miteinander verpaart, die durch ihre herausragende Arbeitsleistungen auffielen. Es entstand eine Hunderasse, die ausdauernd, sehr gelehrig und auch verträglich war.

Aufgrund seiner Geschichte muss man sich im klaren darüber sein, dass dieser Hund schlicht das ist wofür er gezüchtet wurde: ein Arbeitshund, der sowohl eine körperliche als auch eine geistige Auslastung benötigt.

Rassestandard

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